von Charlotte Patzner

Geplant war es für Mai, stattgefunden hat es im September, aber besser spät als nie! Das NaWi-Profil des Eric-Kandel-Gymnasiums hatte die Möglichkeit, gemeinsam mit Herrn Kuhn in das Schullabor nach Borstel zu fahren, um dort eine Polymerase-Kettenreaktion (PCR) selbst durchzuführen. So konnten wir alles, was wir vor einem Jahr theoretisch und auf dem Papier gelernt hatten, selbst ausprobieren.

 

 

Aber was ist eine PCR überhaupt?

Bei einer PCR wird ein Teil eines DNA-Strangs vervielfältigt. Diesen vervielfältigten Teil kann man durch den einfachen Mechanismus der Gelelektrophorese auswerten. Dies wird in der Kriminalistik genutzt, um Täter an Hand ihrer DNA zu identifizieren, Verwandtschaften nachzuweisen, aber auch in der Medizin, um mit dem PCR-Test Krankheiten wie den Corona-Virus zu diagnostizieren. Wobei man für diese Anwendungsbereiche etwas größere Teile der DNA braucht als die, die wir extrahiert hatten.

Wir durften also einen Vormittag lang unsere eigene DNA isolieren und anschließend vervielfältigen, bis wir sie am Ende mit Hilfe der Gelelektrophorese sichtbar machen konnten. Dies ist nur in einem Genlabor möglich, denn nur dort hat man die Möglichkeit mit sehr präzisen, aber auch sehr teuren Laborgeräten zu arbeiten, deren Anschaffung sich für Schulen nicht lohnt. In diesen Laboren gibt es zum Beispiel sogenannte Varipetten, also Pipetten, die auf wenige Millionstel-Liter genau Wasser aufnehmen können und Zentrifugen, die sich mit zehntausenden Umdrehungen pro Minute drehen können.

Alles in allem waren wir uns als Klasse einig, dass der Ausflug in das Labor sehr viel Freude gemacht hat und lehrreich sowie interessant war. 

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